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Bei der Leukose handelt es sich um eine der  schwerwiegendsten Infektionskrankheiten, deren Symptome sehr vielseitig sein können. Die infizierte Katze ist oft nicht sichtbar erkrankt, kann aber mit den Virus direkt über den Speichel  gesunde Tiere anstecken. Oft werden erkrankte Katzen durch das Virus immer schwächer und magern ab, aber auch Blutveränderungen können auftreten und sogar bösartige Tumore entstehen. Der Gang zum Tierarzt ist also selbstverständlich !!! In jedem Fall sollte die Katze sofort von ihren Artgenossen getrennt werden, um eine weitere Verbreitung zu unterbinden, auch sollten alle Tiere der ganzen Katzengemeinschaft getestet werden.  Als Möglichkeit der Vorbeugung, wird die Impfung angeboten, welche allerdings oft keinen vollständigen Schutz vor der Infektion bietet.

 

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Auch die Peritonitis ist eine häufige Infektionskrankheit, die durch einen Virus entsteht. Man sagt, dass die Erreger häufig direkt von Katze zu Katze übertragen werden, obwohl oftmals nicht alle angesteckten Katze auch erkranken und der Krankheitsausbruch auch vom jeweiligen Immunabwehrsystem der Katze abhängt. Erste Anzeichen für eine Erkrankung gehen mit Fieber und Appetitlosigkeit einher. Meist entwickelt sich die Krankheit in einer Form, die zu Ergüssen in die Bauchhöhle führt, es können sich aber auch Knötchen (Granulome) an den befallenen Organen bilden. Man sagt, wenn die Peritonitis einmal ausgebrochen ist, besteht keine Aussicht auf vollkommene Heilung.  Auch für diese Infektionskrankheit gibt es zur Vorbeugung eine Schutzimpfung, aber auch eine stressarme Umgebung , nicht zu viele Artgenossen im Haus und selbstverständlich eine gründliche Hygiene sind sinnvoll.

 

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Die Tollwut ist auch heute noch eine der gefährlichsten, unheilbaren Krankheiten für Menschen und Tiere. Obwohl eingedämmt, kommt sie noch regionsweise, hauptsächlich bei Wildtieren wie Füchsen vor. Das Virus wird durch Biss oder Speichel übertragen und ist in erster Zeit oft unauffällig, erst nach Wochen oder Monaten kann es zu Juckreiz, Unruhe, Speichelfluss und Bisswut kommen. Von Natur aus sind Füchse sehr scheue Tiere, deshalb sollte bekannt sein, dass man sogenannten „zahmen“ Tieren ausweichen sollte. Besonders bei freilaufende Katzen wird deshalb vorbeugend eine regelmäßige Impfung gegen Tollwut empfohlen.

 

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Die Aujeszkysche Krankheit ist ebenfalls eine Infektionskrankheit, die eigentlich bei Schweinen vorkommt. Allerdings kann sie auch auf andere Säugetiere übertragen werden, meist durch den direkten Kontakt beispielweise auf Bauernhöfen oder durch Fütterung von rohem Schweinefleisch. Diese Seuche verläuft bei infizierten Menschen meist eher milde, aber Tiere können nach der Ansteckung oft von unstillbarem Juckreiz , Unruhe, Speichelfluss und Schluckbeschwerden heimgesucht werden. Oft wird auch der Ausdruck Juckseuche und Pseudowut verwendet, da auch hier wie bei der Tollwut, nervöse Symptome auftreten. Um den häufigsten Übertragungsweg auszuschließen, sollte grundsätzlich kein rohes Schweinefleisch an Katzen verfüttert werden.

 

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